Adam und Heva (um 1550). Das Stück behandelt den Sündenfall im Paradies, bricht jedoch mit der starren theologischen Tradition seiner Zeit. Rüff verbindet in dem Werk humanistisches Gedankengut mit derb-humorvollen Elementen der Fastnachtsspiel-Tradition. Die Geschichte von Adam und Eva wird sehr irdisch, lebensnah und mitunter komisch dargestellt, was dem Publikum der Reformationsepoche zugänglich sein sollte. Adam und Heva gilt als ein frühes und wichtiges Zeugnis des profanen Dramas in der deutschsprachigen Schweiz und zeigt Rüff als vielseitigen Gelehrten zwischen Medizin und Literatur.